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Rekonstruktive Chirurgien

Im Hals-, Nasen-, Ohren-, Kopf- und Halsbereich sind Entfernungen von Gewebe im Rahmen von Tumorchirurgie oder bei massiven Entzündungen erforderlich. Die Defekte sind ästhetisch und funktionell oft erheblich. Daher ist die Rekonstruktion, also der Wiederaufbau eine vordringliche Aufgabe. Im Bereich der Gesichtsoberfläche sind oft bei kleinen Tumoren lokale sogenannte Schwingklappen- oder Vollhauttransplantate sehr erfolgreich. Im Bereich der Ohrmuschel führen Tumorresektionen mit Keilresektionen zu einer Verkleinerung der Ohrmuschel. Dies wird von den Patienten oft als nicht störend empfunden. Alternativ ist die Transplantation eines kleineren Keils aus der Ohrmuschelgegenseite, sodass beide Ohren sich in der Größe postoperativ wieder entsprechen. Bei Tumorresektionen an der Nase besteht die Möglichkeit von direkten Hauttransplantationen ebenso wie von Rekonstruktionen mit Hautlappen aus der Wangenfalte. Wenn die gesamte Nasenspitze betroffen ist, kann diese mit einem sogenannten medianen Stirnlappen mit haut von der Stirn wieder aufgebaut werden. Im Mund- und Lippenbereich kann durch ein Verschieben Haut und Schleimhaut der Defekt meist direkt rekonstruiert werden.

Bei großen Defekten des Mundes und Schlundes biete sich der Wiederaufbau mit einem sogenannten Radialislappen an. Haut vom Unterarm mit den versorgenden Blutgefäßen wird in den Defekt transplantiert. Die Blutgefäße werden an die Gefäße im Hals genäht und so durch die Blutversorgung der transplantierten Haut aufrechterhalten. Bei großen Substanzdefekten im Kopf- und Halsbereich steht zusätzlich ein Großspektrum an Haut- Muskeltransplantatmöglichkeiten vom Rücken,  der Schulter oder der Brust zur Verfügung. Es ist somit im Regelfall möglich, für die einzelnen Patienten eine gute Rekonstruktion zu erreichen.

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