Innere Medizin
Weiterbildungscurriculum Innere Medizin
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1. Klinikstruktur
Das Klinikum Wolfsburg ist Kooperationspartner der Universitätsmedizin Göttingen und mit dem Medizincampus Wolfsburg Teil der akademischen Lehre. Als Krankenhaus in kommunaler Trägerschaft der Stadt Wolfsburg nimmt unser Klinikum seinen Versorgungsauftrag für die Stadt Wolfsburg und Umkreis wahr. Das Klinikum Wolfsburg umfasst 547 Betten in insgesamt 20 Kliniken und Instituten. Mehr als 2.000 Kolleg*innen aus über 45 Nationen, sorgen in professionellen und multinationalen Teams für die Gesundheit unserer Patient*innen. Die Medizinischen Kliniken I und II verfügen als größte Abteilungen des Hauses über ca. 190 Betten.
„Die akademische Lehre ist uns eine Herzensangelegenheit, unsere erfahrenen Ärztinnen und Ärzte arbeiten gemeinsam mit großem Engagement in der Ausbildung unserer Nachwuchskräfte." -
2. Organisation der Weiterbildung
Grundsätzlich erfolgt die Aus- und Weiterbildung von unseren, für die Weiterbildung verantwortlichen, Chefärzt*innen und Oberärzt*innen. Jedem / jeder Weiterbildungsassistenten steht in der Regel ein Tutor / eine Tutorin zur Verfügung, mit dem / mit der die Weiterbildungsabschnitte besprochen werden und ein regelmäßiger Austausch über den Weiterbildungsstand stattfindet.
„Ein kollegiales Miteinander, ein fachlicher Austausch auf Augenhöhe und ein beiderseitiges Engagement sind uns besonders wichtig.“
Der interdisziplinäre Charakter, insbesondere in der Weiterbildung in der Inneren Medizin, und die zahlreichen interdisziplinären und interprofessionellen Fortbildungs- und Veranstaltungsangebote garantieren ein hohes Niveau unserer Aus- und Weiterbildung. Gerne übernehmen wir unsere weitergebildeten Fachärzt*innen auch nach ihrer Facharztausbildung in unserem Klinikum, auch in leitender Position, z.B. als Oberärzt*innen oder Sektionsleitungen.
„Wir leben eine konstruktive Feedbackkultur – wir geben den Weiterbildungsassistenten in den regelmäßig stattfindenden Weiterbildungsgesprächen ein Portal für Anregungen und Verbesserungspotential.“
In der klinischen Tätigkeit nehmen unsere Weiterbildungsassistenten teil an den
- täglichen Klinikbesprechungen der Medizinischen Kliniken mit den Chefärzt*innen und den Oberärzt*iInnen sowie Fallbesprechungen einschließlich klinischer Falldemonstrationen
- täglichen interprofessionellen Stationsvisiten mit Pflegepersonal und Therapeuten
- täglichen Fallbesprechungen mit den zuständigen Oberärzt*innen, insbesondere bei Neuaufnahmen und kritischen Patient*innen
- wöchentlichen Chefarztvisiten
- Fortbildungen (mindestens 3x wöchentlich), welche auch von unseren weiterbildungsverantwortlichen Assistent*innen inhaltlich ausgestaltet werden
- Supervisionen bei allen diagnostischen und therapeutischen Untersuchungen durch erfahrene Ärzt*innen unserer Teams
- professionsübergreifenden Fortbildungen in der Palliativmedizin, der Zentralen Notaufnahme und der Geriatrie
- regelmäßigen interdisziplinären M&M Konferenzen
„Alle Kosten für die in der Facharztweiterbildung notwendigen Fort- und Weiterbildungen einschließlich externer Kurse werden vom Klinikum übernommen.“
- jährlichen, zusätzlich zum Weiterbildungsgespräch, etablierten Standortgesprächen
- wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenzen
- Studierendenausbildungen im Rahmen des Campus Wolfsburg
- BLS Schulungen (Basic Life Support) und bei Interesse an den hausinternen ACLS Kursen mit Zertifikat in unserem Simulationszentrum
Bei Interesse besteht bereits während der Facharztweiterbildung die Möglichkeit des Erwerbs der Fachkunde Notfallmedizin entsprechend der WBO und damit der Kompetenz, als Notarzt/Notärztin eingesetzt zu werden.
Fachlich unterstützend verfügen wir über eine sehr gut sortierte Medizinische Bibliothek mit einem breiten Spektrum medizinischer Journale und Lehrbücher zur persönlichen Fortbildung, die auch online verfügbar sind. Ein Zugang zu Amboss ist inkludiert.
„Wir bieten eine auf den Ausbildungsstand zugeschnittene, persönliche und individuelle Ausbildung sowie eine Begleitung der Lernprozesse an.“
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3. Ablauf / Zeitraster der Weiterbildung
Die Dauer der Weiterbildung im Fach für „Innere Medizin“ beträgt:
5 Jahre - Facharzt / für die Fachärztin für Innere Medizin
6 Jahre - Facharzt / für die Fachärztin mit einem Schwerpunkt der Inneren MedizinDie grafische Übersicht (rechts) fasst die Grundzüge und inhaltlichen Schwerpunkte der Weiterbildung im Rahmen eines strukturierten Weiterbildungscurriculums zusammen. Abweichungen vom Curriculum können im Sinne der Klinik oder im Sinne des Weiterbildungsassistenten / der Weiterbildungsassistentin erfolgen. Primär angestrebt ist eine Basisweiterbildung mit einer Dauer von 2 Jahren; hieran schließen sich die weiteren Weiterbildungsmöglichkeiten an.
„Geht nicht, gibt`s nicht – wir bieten Chancen, wo andere Probleme sehen.“
Im 1. und 2. Weiterbildungsjahr werden auf den peripheren Stationen einschließlich der 20 Bettenkurzliegerstation der ZNA Inhalte der Basisweiterbildung für das Gebiet Innere Medizin (bzw. Allgemeinmedizin) vermittelt.
Diese Ausbildung erfolgt unter der Anleitung der jeweils zuständigen Chefärzt*innen sowie der jeweils für die entsprechenden Stationen zuständigen Oberärzt*innen.
Im Fokus stehen der Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten, wie das Management von Patient*innen auf einer internistischen Station mit Aufnahmeuntersuchungen, Festlegung weiterer
diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen bezogen auf das jeweilige Krankheitsbild und erste Untersuchungsverfahren wie z.B. Grundlagen der Sonographie.
Im 3. Weiterbildungsjahr erfolgt die in der Regel 6-monatige Rotation in die Zentrale Notfallaufnahme (ZNA) zur Vermittlung von notfallmedizinischen Kenntnissen und Fähigkeiten und in die Intensivmedizin zur Betreuung von Patient*innen auf der Intensivstation mit allen intensivmedizinischen Verfahren. Diese Rotationen können jeweils auf Wunsch auf maximal 18 Monate ausgeweitet werden unter entsprechender Verkürzung des Allgemein Internistischen Teil.„Für die Facharztqualifikation bieten wir verschiedene Rotationsmöglichkeiten, auch in die Geriatrie, an. Es erfolgt eine individuelle Abstimmung der Weiterbidlungsabschnitte gemeinsam mit den weiterbildungsverantwortlichen Chef- oder Oberärzt*innen.“
Grundsätzlich ist die Weiterbildung auch in Teilzeitmodellen denkbar. Die Weiterbildungsabschnitte sind mindestens über 3 Monate erforderlich. Individuelle Anpassungen und ggf. Anerkennungen von Abschnitten in anderen Kliniken oder Abteilungen des Klinikums sind möglich und erfolgen in Absprache mit der Ärztekammer Niedersachsen.
„Unser Ziel ist, passgenaue Lösungen für unsere Weiterbildungsassistenten zu gestalten.“
Die Gliederung gestaltet sich wie folgt:
24 Monate Stationsdienst Allgemeine Innere Medizin
6 Monate, max. 18 MonateIntensivmedizin
6 Monate, max. 18 Monate Rotation in die Zentrale Notfallaufnahme einschließlich Kurzliegerstation
6 Monate Rotation in die Gastroenterologie einschließlich Funktionsbereiche
6 Monate Rotation in die Kardiologie einschließlich Funktionsbereiche
6 Monate Rotation in die Hämatologie/ Onkologie/ Palliativmedizin
6 Monate freie Wahl der Rotation (ZNA, Intensiv, Gastro, Kardio, Häm/Onk, Geriatrie)
= 5 Weiterbildungsjahre zur Facharztausbildung Innere Medizin -
4. Inhaltliche Schwerpunkte
4.1 1. Weiterbildungsjahr - Basisweiterbildung
Einsatz auf einer der klinikeigenen Stationen, in der Regel unter täglicher fachärztlicher Supervision in den ersten 12 Monaten.Mit dem Ziel der:
- Einführung in die Strukturen des Hauses
- Vermittlung der Hygienevorschriften des Krankenhauses (Kenntnisse und Fähigkeiten in der Erkennung von Infektionen, einschl. epidemiologischer Grundlagen und Hygienestandards)
- Vermittlung und Vertiefung von Grundkenntnissen in Anamnese und Befund, Erstellung von Diagnostik- und Therapieabläufen, Indikationsstellung,
- Anleitung zur Sicherung der Untersuchungsvoraussetzungen
- Vermittlung von Grundlagenwissen (u.a. ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen, ökonomische Aspekte, Datenschutz)
- Vermittlung von elementaren Arbeitsabläufe des stationären ärztlichen Alltags (Dokumentation und Aktenführung, Patientenaufklärung, Aufnahme- und Entlassungsprozeduren)
- Absolvierung des Unterweisungskurses Röntgen (falls noch nicht vorhanden)
- Einführung in allgemeine Diagnostikmethoden (Sonografie, Punktionen)
- Teilnahme am klinikübergreifenden Bereitschaftsdienst; je nach individuellem Ausbildungstand
nach 2 – 6 Monaten
4.2 2. Weiterbildungsjahr – Basisweiterbildung
- Inhalte entsprechend dem Weiterbildungscurriculum des Fachgebietes
4.3 3. Weiterbildungsjahr – unmittelbare Patientenversorgung
4.3.1 Rotation in die Zentralen Notaufnahme – mind. 6 Monate
- Einarbeitung je nach Qualifikationsstand durch erfahrene Oberärzt*innen
- Geräteeinweisung und Einführung in die Strukturen der ZNA
- Kenntniserwerb in allen notfallmedizinischen Krankheitsbildern und Erwerb von Kenntnissen in der Akutbeurteilung von Notfallpatient*innen einschließlich aller dafür notwendigen Skills
- Notfallsituationsmanagement einschließlich Schockraummanagement und Reanimationssituationen, auch im Rahmen regelmäßiger abteilungsinterner und abteilungsübergreifender Fortbildungen
- Erlernen der Patientenbeurteilung in absolute und relative Aufnahmeindikationen entsprechend gesetzlicher Vorgaben
- Erwerb von Grundkenntnissen im Katastrophenmanagement eines Krankenhauses und Erhalt der kritischen Infrastruktur in besonderen Lagen
- Möglichkeit der Hospitation im Notarztdienst und Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“
- Meldepflichten gemäß Infektionsschutzgesetz
- Versorgung der überwiegend internistischen Patienten auf der 20 Betten Kurzliegerstation.
4.3.2 Rotation in die Internistischen Intensivstation – mind. 6 Monate
- Je nach Kenntnistatnd mindestens 4-wöchige Einarbeitung durch erfahrenen Kolleg*innen
- Geräteeinweisung und Einführung in die Strukturen der ITS durch die Oberärzt*innen
- Akutbeurteilung von gesunden bis vital bedrohten Patient*innen
- interdisziplinäre Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachdisziplinen
- Notfallsituationsmanagement
- Stufendiagnostik und Therapie bei akut einsetzenden Leitsymptomen wie z.B. Dyspnoe, Thoraxschmerz und Bauchschmerzen
- Diagnostik und Therapie akuter und vital bedrohlicher Zustände, insbesondere respiratorische Insuffizienz, Schockgeschehen, kardiale Insuffizienz, akutes Nierenversagen, Ein- und Mehrorganversagen, Koma und Delir, Sepsis und Intoxikationen
- kardiopulmonale Reanimation
- apparative Diagnostik wie Notfallsonographie, Notfallbronchoskopie, Tracheotomie und die Anlage passagerer Schrittmachersonden
- intensivmedizinische Behandlung von Patient*innen mit Funktionsstörungen von mindestens zwei vitalen Organsystemen
- Therapie von Stoffwechselentgleisungen
- Analgosedierung von intensivmedizinischen Patient*innen
- atemunterstützende Maßnahmen, differenzierte Beatmungstechniken inclusive endotrachealer Intubation und Weaning
- Planung und Durchführung von Nierenersatztherapie
- Planung und Durchführung von Katecholamintherapie
- Anwendung von Punktions- und Katheterisierungstechniken arterieller und venöser Gefäße, einschließlich Einlage von Thoraxsaugdrainagen, Infusions-, Transfusions- und Blutersatztherapie
- enterale und parenterale Ernährung
4.4. 4. Weiterbildungsjahr / 5. Weiterbildungsjahr
- Rotationen in weitere Schwerpunktgebiete der Inneren Medizin
4.4.1 Rotation in die Kardiologie – mind. 6 Monate
- Erlernen der kardiologischen Basisdiagnostik mit EKG, Langzeit-EKG und Langzeit-RR, Ergometrie, Duplexsonographien der peripheren Arterien und Venen, der abdominellen, retroperitonealen und abdominellen Gefäße, sowie Echokardiographie und Spirometrie
- Indikationsstellung zum TEE
- Durchführung von Punktionen und Anlage von Drainagen bei Pleuraerguss und Pneumothorax
- internistische Basisbehandlung von Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufs
- internistische Basisbehandlung von akuten und chronischen Nierenkrankheiten sowie deren extrarenale Komplikationen
- internistische Basisbehandlung bei Erkrankungen der Atemwege, der Lunge, des Lungenkreislaufs, des Mediastinums, der Pleura, der Atempumpe einschließlich schlafbezogener Atemstörungen sowie der extrapulmonalen Manifestation pulmonaler Erkrankungen
- weiterführende Diagnostik, Therapie und Rehabilitation bei oben genannten Erkrankungen des Herzens, der Lunge und Niere
- Indikationsstellung und Befundinterpretation weiterer Bildgebender Verfahren
- Grundlagen des Strahlenschutzes
- fachgebunden genetische Beratung
- grundlegende Kenntnisse über die invasive Koronardiagnostik und die Durchführung struktureller Interventionen
- Therapie von Herzrhythmusstörungen
4.4.2 Rotation in die Gastroenterologie/Endokrinologie – mind. 6 Monate
- Vermittlung von Kenntnissen zur Prävention, Differentialdiagnose, Therapieoptionen, Rehabilitation und Nachsorge von gastroenterologischen Erkrankungen und Tumoren sowie Stoffwechselkrankheiten
- Vermittlung von Grundkenntnissen in der Sonographie (Abdomen, Schilddrüse, „small parts“) und Routine-Endoskopien (ÖGD und Koloskopie) mit Training an speziellen Endokopsiemodellen
- Bearbeiten infektiologischer Fragestellungen
- Indikationsstellung und Befundinterpretation weiterer Bildgebender Verfahren
- Grundlagen des Strahlenschutzes
4.4.3 Rotation in die Hämatologie/Onkologie/Palliativmedizin – mind. 6 Monate
- Erlernen der Spezifika des entsprechenden Fachgebietes einschl.
- Indikationsstellung und Durchführung Staginguntersuchungen und Chemotherapie, Tumorboardvorstellung und Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Rahmen des Cancer Centers
- Erlernen spezieller Punktionstechniken wie Beckenkammpunktion und Lumbalpunktionen
- fachgebunden genetische Beratung
- Indikationsstellung und Therapie palliativer Fragestellungen und interdisziplinäre Arbeit in einer Komplexbehandlung einschließlich der Behandlung am Lebensende
- Auseinandersetzung mit ethischen Fragestellungen nicht nur am Lebensende
4.4.4 Rotation in die Geriatrie – mind. 6 Monate
- Identifikation geriatrischer Patient*innen
- Durchführung und Beurteilung Geriatrischer Assessments zur Erfassung und Verlaufsbeurteilung organischer, motorischer, funktioneller, emotioneller und kognitiver Funktionseinschränkungen
- Prophylaxe, Diagnostik und Therapie geriatrischer Syndrome, einschl. Versorgung von akuten und chronischen Wunden, Schmerztherapie, Stürze
- Erlernen spezieller geriatrischer Behandlungsmöglichkeiten (im multiprofessionellen Team) mit dem Ziel der Erhaltung und Wiederherstellung größtmöglicher Selbstständigkeit
- Management von Multimedikation
- Aufnahme- und Entlassmanagement, Rehabilitationsplanung, Hilfsmittelversorgung
4.4.5 Vermittlung allgemeiner Kenntnisse und Fertigkeiten in der Inneren Medizin
- in der Gesundheitsberatung, der Früherkennung von Gesundheitsstörungen einschließlich Gewalt- und Suchtprävention, der Prävention, der Einleitung und Durchführung rehabilitativer Maßnahmen sowie der Nachsorge
- in der Erkennung und Behandlung von nichtinfektiösen, infektiösen, toxischen und neoplastischen sowie von allergischen, immunologischen, metabolischen, ernährungsabhängigen und degenerativen Erkrankungen auch unter Berücksichtigung der Besonderheiten dieser Erkrankungen im höheren Lebensalter
- in der Betreuung palliativmedizinisch zu versorgender Patient*innen incl. der Grundlagen der Schmerztherapie
- in der Indikationsstellung, der sachgerechten Probengewinnung und – behandlung für Laboruntersuchungen und Einordnung der Ergebnisse in das jeweilige Krankheitsbild auch in Zusammenarbeit mit den Labormedizinern und Mikrobiologen im Hause;
- in geriatrischen Syndromen und Krankheitsfolgen im Alter einschließlich der Pharmakotherapie im Alter
- in psychogenen Symptomen, symptomatischen Reaktionen und psychosozialen Zusammenhängen einschließlich der Krisenintervention sowie der Grundzüge der Beratung und Führung Suchtkranker (z.B. Alkohol- und Drogenmissbrauch), auch in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Neurologie im Hause und dem Sozialpsychiatrischen Dienst der Stadt Wolfsburg
- in Vorsorge- und Früherkennungsmaßnahmen
- in ernährungsbedingten Gesundheitsstörungen einschließlich diätetischer Behandlung sowie Beratung und Schulung einschließlich der Durchführung und Dokumentation von Diabetikerbehandlungen
- in den Grundlagen hereditärer Krankheitsbilder einschließlich der Indikationsstellung für eine humangenetische Beratung
- in der Indikationsstellung und Überwachung physikalischer Therapiemaßnahmen sowie Einleitung und Durchführung von rehabilitativen Maßnahmen
- in der gebietsbezogenen Arzneimitteltherapie
- in der Erkennung und Behandlung akuter Notfälle einschließlich lebensrettender Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen und Wiederbelebung
- in der Bewertung der Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit, der Arbeitsfähigkeit, der Berufs- und Erwerbsfähigkeit sowie der Pflegebedürftigkeit
4.4.6 Vermittlung allgemeiner Kenntnisse und Fertigkeiten in der Rotation in die verschiedenen Fachbereiche
- intensivmedizinische Basisversorgung
- notfallmedizinische Grundversorgung entsprechend des WB Kataloges einschließlich der notwendigen Skills
- Basiskenntnisse der Punktions- und Katheterisierungstechniken einschließlich der Gewinnung von Untersuchungsmaterial (z.B. Legen venöser Zugänge, Pleurapunktion, Aszitespunktion, Feinnadelbiopsie Schilddrüsenpunktionen)
- Grundzüge der Infusions-, Transfusions- und Blutersatztherapie sowie der enteralen und parenteralen Ernährung entsprechend des Transfusionsgesetzes
- Ableitung und Befundung von Ruhe- und Belastungs-EKGs, Durchführung und Auswertung von Langzeit-EKGs, Langzeitblutdruckmessungen, spirometrischen Untersuchungen, Farbdoppler-Echokardiographien und sowie Dopplersonographien der Extremitäten-versorgenden/extrakraniellen hirnversorgenden Gefäße
- Ultraschalluntersuchungen des Abdomens/Retroperitoneums incl. der Urogenitalorgane, Ultraschalluntersuchungen der Schilddrüse
- Basiskenntnisse der Proktoskopie
- Kenntnisvermittlung in weiteren interventionellen Verfahren wie z.B. Koronarangiografien, Gastroskopien und Koloskopien
- 5. Fachspezifische Weiterbildung und Zusatzweiterbildungen
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6. Ansprechpartner*innen in der Weiterbildung
Basisweiterbildung Innere Medizin:
Prof. Dr. med. Marco R. Schroeter
Chefarzt Medizinische Klinik I
Prof. Dr. med. Nils Homann
Chefarzt Medizinische Klinik IIWeiterbildung Kardiologie
Prof. Dr. med. Marco R. Schroeter
Chefarzt Medizinische Klinik I
Priv.-Doz. Dr. med. Raoul Stahrenberg
Oberarzt medizinische Klinik I, Bereichsleitung HerzkatheterlaborWeiterbildung Gastroenterologie
Dr. med. Wolfgang Kreissl
Leitender Oberarzt Medizinische Klinik II
Dr. med. Carten Jankowiak
Oberarzt Medizinische Klinik IIWeiterbildung Hämatologie/internistische Onkologie
Prof. Dr. med. Nils Homann
Chefarzt Medizinische Klinik II
Dr. med. Steffen Neumann
Ärztliche Leitung/Bereichsleiter Hämatologie und Onkologie Medizinische Klinik IIZusatzweiterbildung Kliniksche Akut- und Notfallmedizin
Dr. med. Bernadett Erdmann
Chefärztin Zentrale NotfallaufnahmeZusatzweiterbildung Internistische Intensivstation
Prof. Dr. med. Marco R. Schroeter
Chefarzt Medizinische Klinik I
Alexander David Donath
Leitender Oberarzt Medizinische Klinik I, Bereichsleitung internistische IntensivmedizinZusatzweiterbildung Geriatrie
Peter Klesse
Ärztliche Leitung Geriatrie Medizinische Klinik I
Zusatzweiterbildung Palliativmedizin
Dr. med. Steffen Neumann
Ärztliche Leitung/Bereichsleiter Hämatologie und Onkologie Medizinische Klinik II
Janine Markgraf
Geschäftsführende Oberärztin Hämatologie und Onkologie /
Leitung der Palliativeinheit Medizinische Klinik II