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Aktuelle Information

Liebe Besucherinnen und Besucher,

während der Herbst-Winter-Infektionswelle ist es unser Ziel, Ansteckungen innerhalb des Klinikums zu vermeiden. Um unsere Patientinnen und Patienten sowie unsere Mitarbeitenden bestmöglich vor Atemwegs- bzw. Influenza-/Corona-Infektionen zu schützen, empfehlen wir allen Besucherinnen und Besuchern während der Infektionswelle innerhalb des Klinikums einen Mund-Nasen-Schutz (MNS), gerne auch eine FFP2-Maske, zu tragen. Einen MNS erhalten Sie an unserem Informationscenter am Haupteingang.

Zusätzlich bitten wir Sie, die bekannten Hygieneregeln zu beachten: regelmäßiges Händedesinfizieren, Abstand halten, Körperkontakt vermeiden und in die Armbeuge husten oder niesen. Wir empfehlen Ihnen auch eine Schutzimpfung gegen Influenza.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe.

Hinweis: Bauarbeiten schränken Zufahrt zum Klinikum und Parkmöglichkeiten ein!!!!  >> MEHR Infos 

Schwerhörigkeit & Ohrchirurgie

HNO

Schwerhörigkeit und Chirurgie - kompetente Hilfe in Wolfsburg

Schwerhörigkeit ist weit verbreitet: Etwa 19 Prozent der Deutschen sind betroffen, rund 6 Millionen Menschen benötigen eine Therapie. Die Behandlung hängt von der Ursache und der Ausprägung der Hörstörung ab.

Unser Ohr ist ein hochkomplexes Sinnesorgan: Es leitet Schall über das äußere Ohr, Mittelohr und Innenohr ans Gehirn weiter. Schon kleine Störungen – etwa durch Ohrenschmalz, Veränderungen im Knochen oder andere Ursachen – können das Hören erheblich beeinträchtigen.

In unserer HNO-Klinik im Klinikum Wolfsburg bieten wir Ihnen umfassende Diagnostik und individuelle Therapieoptionen, um Ihr Hören zu erhalten oder wiederherzustellen. So können Sie Ihre Lebensqualität steigern und aktiv am Alltag teilnehmen.

  • Ursachen und Diagnostik

    Schwerhörigkeit kann verschiedene Ursachen haben:

    • Schallleitungsstörungen: Probleme im äußeren Ohr oder Mittelohr, z. B. Mittelohrergüsse, Trommelfellverletzungen oder Fehlbildungen.

    • Schallempfindungsschwerhörigkeit: Schäden in der Hörschnecke oder am Hörnerven, z. B. altersbedingt oder durch einen Hörsturz.

    • Kombinierte Formen: Eine Mischung aus beiden Ursachen.

    Die präzise Diagnose erfolgt durch eine ausführliche HNO-Untersuchung, Hörtests wie Tonschwellen- und Sprachaudiometrie, otoakustische Emissionen sowie bildgebende Verfahren (CT, MRT). So können die Expert*innen unserer HNO-Klinik im Klinikum Wolfsburg den genauen Ort und die Ursache der Hörstörung bestimmen und die individuell passende Behandlung einleiten.

  • Untersuchung & Ohrchirurgie

    Bei Mittelohrerkrankungen, wie wiederkehrenden Mittelohrergüssen, können Trommelfellschnitte oder das Einsetzen von Paukenröhrchen helfen, den Druck auszugleichen und das Ohr zu belüften.

    Chronische Entzündungen oder Cholesteatome werden chirurgisch entfernt. Dabei achten unsere HNO-Expert:innen in Wolfsburg darauf, Trommelfell und Gehörknöchelchen wiederherzustellen. Ziel ist es, Ihr Hörvermögen so weit wie möglich zu erhalten und langfristig die Gesundheit Ihres Mittelohres zu sichern.

  • Hörgeräte & Mittelohrimplantate

    Bei leichter bis hochgradiger Schwerhörigkeit helfen Hörgeräte, das Sprachverstehen deutlich zu verbessern. Moderne Geräte verfügen über Mikrofone mit Störgeräuschfilterung und offene Ohrpassstücke, die die natürliche Belüftung des Ohrs erhalten und ein komfortables Hörerlebnis ermöglichen.

    Bei ausgeprägten Schallleitungsproblemen oder Unverträglichkeit von Hörgeräten können implantierbare Mittelohrgeräte eingesetzt werden. Diese leiten den Schall direkt an die Gehörknöchelchen oder die Hörschnecke weiter. Beispiele hierfür sind Vibrant Soundbridge, Codacs oder knochenverankerte Systeme wie BAHA, Ponto oder Bonebridge.

    Unsere Expert*innen in der HNO-Klinik im Klinikum Wolfsburg beraten Sie individuell, welches Hörsystem für Ihre Bedürfnisse optimal ist, um Ihre Lebensqualität und Ihr Sprachverstehen bestmöglich zu verbessern.

  • Gehörgangsanlage & Rekonstruktion

    Bei angeborenem Fehlen des Gehörgangs oder nach Verletzungen kann in unserer HNO-Klinik im Klinikum Wolfsburg ein neuer knöcherner Gehörgang angelegt werden. Dabei wird der Gehörgang mit Haut ausgekleidet und das Trommelfell rekonstruiert, um eine anatomisch möglichst normale Situation wiederherzustellen.

    Ziel der Behandlung ist es, das Hörvermögen zu sichern und die natürliche Funktion des Ohrs so weit wie möglich wiederherzustellen. Unsere Ohrchirurgie-Expert*innen sorgen für eine schonende und präzise Durchführung, damit Sie langfristig wieder normal hören und die natürliche Anatomie Ihres Ohrs erhalten bleibt.

  • Cochlea-Implantate

    Moderne Hilfe bei Innenohrschwerhörigkeit

    Cochlea-Implantate (CI) bieten Menschen mit hochgradiger Innenohrschwerhörigkeit oder Taubheit neue Hörmöglichkeiten. Ein CI besteht aus einem externen Teil mit Mikrofonen und Sprachprozessor sowie einem unter der Haut implantierten Anteil, der elektrische Impulse direkt an die Hörschnecke weiterleitet.

    Dank moderner CI-Technik ist oft der Erhalt des Restgehörs möglich. So kann eine Kombination aus Cochlea-Implantat und Hörgerät (elektro-akustische Stimulation) eingesetzt werden, um das Sprachverständnis deutlich zu verbessern.

    Unsere HNO-Expert*innen im Klinikum Wolfsburg begleiten Sie umfassend – von der Beratung über die Implantation bis zur Anpassung – um Ihr Hören und Ihre Lebensqualität optimal zu unterstützen.

  • Schallleitungsschwerhörigkeit

    Was dahintersteckt und wie wir helfen können

    Schallleitungsschwerhörigkeit entsteht durch Veränderungen im Mittelohr, also dem Bereich hinter dem Trommelfell. Dort befinden sich die kleinsten Knochen des Körpers – Hammer, Amboss und Steigbügel – die den Schall vom Trommelfell ins Innenohr weiterleiten und verstärken. Ist dieser Transport gestört, kommt es zu einer Hörminderung.

    Mögliche Ursachen sind:

    • Belüftungsstörungen des Mittelohres, z. B. durch eine nicht richtig funktionierende Ohrtrompete

    • Mittelohrergüsse, oft bei Kindern durch vergrößerte Rachenmandeln (Polypen)

    • Wiederkehrende Mittelohrentzündungen

    • Knochenveränderungen wie Otosklerose

    • Chronische Erkrankungen wie Cholesteatom, eine fortschreitende Entzündung mit Knocheneiterung

    Diagnose

    Mittels Hörtests (Ton- und Sprachaudiogramm), Tympanometrie (Beweglichkeit des Trommelfells) und Stapediusreflexmessungen lassen sich Mittelohrerkrankungen zuverlässig feststellen.

    Therapie

    Die Behandlung reicht von konservativen Maßnahmen (z. B. Medikamente) bis zu modernen chirurgischen Verfahren. Kleine Eingriffe, wie das Einsetzen von Paukenröhrchen, leiten Flüssigkeit aus dem Mittelohr ab und verbessern die Belüftung.

    Bei schwereren Erkrankungen – etwa einem Cholesteatom – sind komplexe Operationen notwendig: entzündetes Gewebe wird entfernt und die feine Gehörknöchelchenkette ggf. mit winzigen Prothesen wiederhergestellt. Manche Erkrankungen neigen zu Rückfällen, sodass mehrere Eingriffe erforderlich sein können.

    Hörgeräte sind oft eine wertvolle Ergänzung, wenn das Hörvermögen trotz erfolgreicher Operation nicht vollständig wiederhergestellt werden kann.

    Unsere Spezialist*innen in der HNO-Klinik im Klinikum Wolfsburg begleiten Sie umfassend – von der Diagnose über die Behandlung bis zur Nachsorge – um Ihre Hörfähigkeit und Lebensqualität bestmöglich zu erhalten.

  • Schallempfindungsschwerhörigkeit

    Behandlung und Hörverbesserung

    Schallempfindungsschwerhörigkeit nimmt mit dem Alter zu und kann sowohl akut auftreten, zum Beispiel als Hörsturz, oder chronisch bestehen.

    Die Behandlung richtet sich nach Schweregrad, Restgehör und individuellem Verlauf. Moderne Hörgeräte oder Cochlea-Implantate können das Hörvermögen verbessern und das Sprachverständnis nachhaltig steigern.

    Unsere Spezialist*innen in der HNO-Klinik im Klinikum Wolfsburg beraten Sie individuell, welche Therapie für Ihre Bedürfnisse am besten geeignet ist, um Ihre Lebensqualität zu erhalten und aktives Hören zu ermöglichen.

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Tel. 05361 80-1492
Fax 05361 80-1629

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