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Terminbuchung

Aktuelle Information

Liebe Besucherinnen und Besucher,

während der Herbst-Winter-Infektionswelle ist es unser Ziel, Ansteckungen innerhalb des Klinikums zu vermeiden. Um unsere Patientinnen und Patienten sowie unsere Mitarbeitenden bestmöglich vor Atemwegs- bzw. Influenza-/Corona-Infektionen zu schützen, empfehlen wir allen Besucherinnen und Besuchern während der Infektionswelle innerhalb des Klinikums einen Mund-Nasen-Schutz (MNS), gerne auch eine FFP2-Maske, zu tragen. Einen MNS erhalten Sie an unserem Informationscenter am Haupteingang.

Zusätzlich bitten wir Sie, die bekannten Hygieneregeln zu beachten: regelmäßiges Händedesinfizieren, Abstand halten, Körperkontakt vermeiden und in die Armbeuge husten oder niesen. Wir empfehlen Ihnen auch eine Schutzimpfung gegen Influenza.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe.

Hinweis: Bauarbeiten schränken Zufahrt zum Klinikum und Parkmöglichkeiten ein!!!!  >> MEHR Infos 

Eierstockkrebs

Frauenklinik

Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)

Das Ovarialkarzinom ist eine Erkrankung, die bei nur wenigen Frauen während ihres Lebens auftritt. Leider wird sie oft spät erkannt, da Frühsymptome fehlen. Die meisten Frauen erfahren ihre Diagnose zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Krebszellen bereits über das Bauchfell ausgebreitet haben, was als Peritonealkarzinose bezeichnet wird. Diese Ausbreitung kann zu Beschwerden wie Übelkeit, Völlegefühl und Appetitlosigkeit führen und unbehandelt sogar zu einem Darmverschluss. Häufig tritt auch belastendes Bauchwasser, der sogenannte Aszites, auf, der den Körper zusätzlich schwächt.

Trotz dieser schwierigen Ausgangslage ist es bei Eierstockkrebs besonders sinnvoll, die Erkrankung mit einer Kombination aus Operation und Chemotherapie sowie einer Erhaltungstherapie mit speziellen Antikörpern zu behandeln. In der Regel wird zunächst eine vollständige Entfernung des Tumors angestrebt. Dabei ist die Vollständigkeit der Entfernung besonders wichtig, auch wenn dies bedeutet, dass Teile des Darms oder andere Bereiche im Oberbauch entfernt werden müssen. Solche Operationen erfordern oft die Zusammenarbeit mehrerer Fachdisziplinen, wie der gynäkologischen Onkologie, Urologie oder Viszeralchirurgie, und werden daher in spezialisierten Kliniken wie unserer durchgeführt. Unabhängig davon, ob Sie sich für uns entscheiden, sollte Ihre Wahl immer auf ein zertifiziertes Gynäkologisches Krebszentrum fallen, selbst wenn dies bedeutet, dass Ihre Angehörigen etwas weiter fahren müssen, um Sie zu besuchen. Nach einem durchschnittlichen Krankenhausaufenthalt von 10 Tagen und einer Rekonvaleszenz von etwa 3-4 Wochen folgt die Chemotherapie.

Wir bieten Ihnen in der Zwischenzeit die Testung des Tumors und gegebenenfalls Ihrer Gene an, um angepasste Medikamente während und/oder nach der Chemotherapie als Erhaltungstherapie anbieten zu können. Das Ergebnis der Testung kann auch für Ihre Kinder oder Geschwister von Interesse sein, die einen Teil Ihrer Gene teilen.

In Einzelfällen kann es sinnvoll sein, die Reihenfolge von Chemotherapie und Operation umzukehren. In einem zertifizierten Zentrum wie unserem werden diese Empfehlungen immer durch ein Expertengremium im sogenannten „Tumorboard“ ausgesprochen und nach der Konferenz ausführlich mit Ihnen besprochen.

Sie stehen mit Ihrer Erkrankung für uns im Mittelpunkt und entscheiden am Ende mit unserer Unterstützung über Ihre Therapie.

Wenn Sie zum Zeitpunkt der Erstvorstellung bereits eine CT-Untersuchung oder Blutuntersuchungen erhalten haben, bitten wir Sie, die Bilder auf einer CD und die dazugehörigen schriftlichen Befunde mitzubringen. Falls Sie noch keinen Termin bei einem Radiologen hatten, können Sie bei hinreichendem Verdacht auch ohne vorherige Diagnostik zu uns kommen und die erforderliche Diagnostik bei uns im Zentrum zeitnah erhalten.

Kontakt

Sekretariat
Antonella Sogari

Tel. 05361 80-1270
Fax 05361 80-1613

Frauenklinik

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