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Cancer Center Wolfsburg besteht doppelten Qualitätscheck

Unabhängige Prüfungen bestätigen dem Klinikum Wolfsburg erneut hohe Standards in der Krebsversorgung

Bei einer Krebserkrankung sind häufig viele medizinische Fachrichtungen an Diagnostik und Behandlung beteiligt. Umso wichtiger ist es, dass Spezialistinnen und Spezialisten eng zusammenarbeiten, Abläufe klar geregelt sind und die Qualität der Versorgung regelmäßig überprüft wird. Das Cancer Center Wolfsburg hat jetzt gleich zwei umfangreiche externe Qualitätsprüfungen erfolgreich bestanden.

Sowohl die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) als auch die Auditoren für das Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2015 bestätigten die bestehenden Zertifizierungen des Cancer Centers und seiner spezialisierten Krebszentren. Damit bescheinigen unabhängige Prüferinnen und Prüfer dem Klinikum Wolfsburg erneut hohe medizinische und organisatorische Standards bei der Versorgung von Menschen mit einer Krebserkrankung.

Viele Spezialistinnen und Spezialisten – ein gemeinsames Ziel

Unter dem Dach des Cancer Centers Wolfsburg sind das Brustzentrum, das Gynäkologische Krebszentrum, die Dysplasieeinheit, das Prostatazentrum, das Darmzentrum und das Pankreaszentrum miteinander vernetzt. Hinzu kommt das Zentrum für Hämatologische Neoplasien, das auf bösartige Erkrankungen des Blut- und Lymphsystems spezialisiert ist. Gemeinsam bilden diese Einrichtungen das Onkologische Zentrum, das jährlich rund 3.500 Patientinnen und Patienten behandelt.

Diese enge Vernetzung ist ein wesentlicher Bestandteil moderner Krebsmedizin. Denn bei Diagnostik und Behandlung einer Krebserkrankung greifen häufig viele Fachgebiete ineinander. Je nach Art und Stadium der Erkrankung wirken Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen medizinischen Fachrichtungen und Berufsgruppen an Diagnostik, Therapie und Nachsorge mit. Dazu gehören neben den operativen Kliniken und der Onkologie, auch die Strahlentherapie, Radiologie und Pathologie sowie weitere unterstützende Bereiche.

Ein wichtiger Bestandteil dieser Zusammenarbeit sind die interdisziplinären Tumorkonferenzen. Dort beraten die Spezialistinnen und Spezialisten der verschiedenen Fachrichtungen gemeinsam über die Erkrankung und die individuell geeignete Behandlung der einzelnen Patientinnen und Patienten. So fließen unterschiedliche medizinische Perspektiven und Erfahrungen in die Therapieentscheidung ein.

Genau diese Strukturen und Abläufe stehen bei den regelmäßigen externen Prüfungen auf dem Prüfstand. Betrachtet werden unter anderem die Zusammenarbeit der beteiligten Fachbereiche, festgelegte Behandlungswege, Qualitätskennzahlen, Dokumentationsprozesse sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung der Versorgung.

„Für Patientinnen und Patienten muss gute Krebsmedizin vor allem verlässlich sein. Sie müssen darauf vertrauen können, dass Diagnostik, Therapie und Nachsorge gut aufeinander abgestimmt sind. Die erneuten Zertifizierungen bestätigen, dass wir dafür die richtigen Strukturen geschaffen haben. Zugleich haben wir den Anspruch, uns kontinuierlich weiterzuentwickeln“, sagt Prof. Dr. Nils Homann, Ärztlicher Direktor des Klinikum Wolfsburg und Sprecher des Cancer Centers.

Auch für die Stadt Wolfsburg als Trägerin des Klinikums haben die bestätigten Qualitätsstandards eine wichtige Bedeutung mit Blick auf die zukünftige Krankenhauslandschaft.

„Die Krankenhausreform wird die Versorgungsstrukturen in Deutschland nachhaltig verändern. Umso wichtiger ist es, zu zeigen, welche besonderen medizinischen Kompetenzen wir am Standort Wolfsburg haben und auch künftig erhalten und weiterentwickeln wollen. Die spezialisierte Krebsmedizin im Klinikum Wolfsburg ist ein wichtiges Angebot der Gesundheitsversorgung – für die Menschen in unserer Stadt, für die Region und darüber hinaus. Diese Kompetenz wollen wir auch in der künftigen Krankenhauslandschaft am Standort Wolfsburg sichern“, betont Oberbürgermeister Dennis Weilmann.

Qualität, die regelmäßig auf den Prüfstand kommt

Die Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft stellt hohe Anforderungen an die fachliche Qualität und die interdisziplinäre Versorgung von Patientinnen und Patienten mit einer Krebserkrankung. Dabei wird beispielsweise geprüft, ob Behandlungen auf Grundlage aktueller medizinischer Leitlinien erfolgen, Ergebnisse systematisch ausgewertet werden und die verschiedenen an der Versorgung beteiligten Fachrichtungen eng zusammenarbeiten.

Die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 richtet den Blick zusätzlich auf das Qualitätsmanagement und die organisatorischen Prozesse des Cancer Centers. Dabei geht es unter anderem um klar geregelte Abläufe, nachvollziehbare Verantwortlichkeiten und die Frage, wie Verbesserungspotenziale erkannt und umgesetzt werden.

Die erneute Bestätigung beider Zertifizierungen ist damit mehr als eine formale Auszeichnung. Sie zeigt, dass Qualität im Cancer Center Wolfsburg regelmäßig überprüft wird und sich die beteiligten Teams kontinuierlich damit auseinandersetzen, die Versorgung von Menschen mit einer Krebserkrankung weiterzuentwickeln.

Pressekontakt
Thorsten Eckert 
Klinikum Wolfsburg 
Kommunikation und Medien 
Tel: 05361 80-1199

Pressefotos

Haben den doppelten Qualitätscheck des gemeinsamen Cancer Centers bestanden (v. li. n. re.): Dr. Marcel Ott, Stellv. Sprecher des Cancer Centers, Priv.-Doz. Dr. Mignon-Denise Keyver-Paik, Leitung Brustzentrum, Dr. Steffen Neumann, Leitung des Zentrums für Hämatologische Neoplasien, Dr. Thomas Jungbluth, Leitung des Viszeralchirurgischen Zentrums (gemeinsam mit Prof. Homann), Prof. Dr. Florian Fuller, Leitung Prostatazentrum, Sarina Schätz, Qualitätsmanagementbeauftragte, Prof. Dr. Nils Homann, Leitung des Viszeralchirurgischen Zentrums (gemeinsam mit Dr. Jungbluth) und Sprecher des Cancer Centers; Foto: Thorsten Eckert

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Stabsstelle Kommunikation

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Julia Klemp

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